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Ich glaube ja fast ich habe derzeit sowas wie eine Weblog-Pause. Das liegt sicher daran, dass mich andere Sachen beschäftigen. Meine Ferien zum Beispiel. Mein Spieltrieb. Und die eine oder andere vorbereitende Tätigkeit, die sich wenn die Ferien zuende sind vielleicht ja auszahlen. Mal schauen :-)
Komisch dabei: Wenn hier wenig los ist, kann man sich fast sicher sein, dass bei mir in Wahrheit viel zu viel los ist.
Was wünsche ich mir doch ruhige Moment derzeit, in denen ich einfach wieder was hier schreiben kann. Denn das entspannt mich.
Na, immerhin hab ich das hier ja als kleines Signal geschafft.
Dear friends! I'm currently on blogging-holiday *g* Which means: A lot of things i would normally write about are happening, but i simply dont find the time to write about them right now. I will catch up with that very soon. So: Please stay tuned. And accept Testcard F from me :-)
I'm laughing... because its not important: it still is a wonderful day. But still: Extremely funny :-)
Die letzte Woche über habe ich mehr mit Servern als mit Menschen zu tun gehabt. Das muss irgendwie am "Standby" gelegen haben. Ich hab viel darüber ge-twittert und erzählt, und vermutlich habe ich deswegen folgende Geschichte zugesandt gekriegt:
Ich
bin echt froh wenn mein Standby am Montag rum ist und ich mal wieder
regulär etwas Schlaf kriege. Außerdem fängt mein Urlaub ja bald an. Und
ich mag unbedingt in den Zirkus. Dazu aber in den nächsten Tagen noch
mehr.
Es ist anstrengend. So "Knutschen und Umarmen" meine ich. Besonders, wenn es mit einer Maschine sein muss. Und das musste es, denn ein Schildrüsen-MRT läuft so ab:
Zunächst kriegt man 2ml einer radioaktiven Substanz gespritzt. Das macht eine bezauberne ... Doktorin? Schwester? Ich weiss es garnicht. Egal, war sehr nett.
Die Substanz - so wird mir erklärt - "weiss" angeblich, wie man sich in der Schilddrüse einlagert. Andere Substanzen kennen andere Organe. Cool. Nach 20 Minuten in meinem Blutkreislauf hat sie sich jedenfalls dort eingefunden und macht dort 'ne Party mit dem Knötchen. Fein so.
Jetzt kommt die Sache mit der Kamera, was mehr eine Yoga-Übung als alles andere ist: Davorsetzen, Mund andrücken, Kinn andrücken, Arme auflegen und Umarmen.
Auf die Frage ob das so geht antworte ich noch mit "klar, ist angenehm". Dann kommt ein "Okay, dann bleiben sie jetzt so bitte 5 Minuten und bewegen sich nicht".
Ich bin froh Yoga geübt zu haben in der letzten Zeit. So mit Atemübungen und allem. Denn 5 Minuten... das strengt an.
Das Mini-MRT überstanden geht's dann noch zum Ultraschall. Der Knoten ist minimal und schwer zu finden. Vermutlich kalt weil klein, und produziert darum wohl keine eigenen Hormone. Heisse Knoten sind größer und tun das. Das irritiert den Organismus und müsste medikamentös oder per OP behandelt werden. Mein Knoten passt zu mir: eher faul und träge. Der darf bei mir bleiben. Herzlich willkommen in meinem Körper.
Der Doktor sagt mir noch "einmal Schilddrüsenpatient, immer Schilddrüsenpatient"... Aber das ist "lässig": Es muss nur alle 6-12 Monate mal nachgeguckt werden. Ich bin ein Glückspilz.
Bis auf eins: Die coolen farbigen Ultraschall- und MRT Bilder die ich so gerne in die Flossen gekriegt hätte schickt er direkt an meine Ärztin, ich darf sie leider nicht mitnehmen. Auch die "Knutsch und Umarm mich"-Kamera muss dableiben.
Ich bin enttäuscht, dass ich kein Bildmaterial habe, und sage dem Doktor das. Ich brauche die, denn schließlich sei ich extrovertiert. Ergebnis: "Sagen sie mir mal ihre Emailadresse, ich schicke ihnen das nachher als TIF-Datei zu". Nun, was will man mehr. Extrem coole Praxis. Mein Knoten und ich brauchen jetzt aber erstmal 'nen Mittagessen. Cheers.
Heute geht's endlich zum Radiologen. Ich hab mit dem Termin ein wenig geschludert erst weil einfach zu viel anderes los war, und sicher ist sowas doof. Nun aber, und heldenhaft (für Männer ist sowas ja "ein Drama").
Was wird gemacht? Ich krieg ein Kontrastmittel in die Schilddrüse gedonnert. Da ist nämlich irgendwo ein Miniknoten. "Echoarm links" steht dazu auf meiner Überweisung. Fragestellung laut Ärztin: "heiss" oder "kalt". Fachchinesisch. Ich räche mich mit meinem Vokabular wenn sie mal ein Praxis-Weblog braucht
Ich hab normalerweise Angst vor Ärzten, aber heute ertappe ich mich, dass ich fragen möchte, ob ich 'ne Aufnahme von dem, was die da Angucken wollen, haben kann, um damit den Artikel hier zu verzieren. Mir geht's also prächtig scheinbar.
Zusammenfassung: Männer sind
a) Angsthasen und/oder
b) Spielkinder.
Alle von Ihnen und ohne Ausnahme.
(ps: Ich kann Pauschalisierungs-Anker in NLP-Trainern auslösen).
Was das Ganze mit den Fit 2.0 Einträgen soll? Nun, ich mag etwas ausprobieren. Manche sagen mir meine Gedankensprünge sind schwer nachzuvollziehen, darum hier eben fix "wie ich dabei ticke":
Fit 2.0 leitet sich natürlich aus dem Begriff Web 2.0 ab. Was ist hier aber "2.0"? Das Kriterium für "2.0" für mich ist: Jeder kann mitmachen, man muss kein Profi sein, es ist nicht teuer, es gibt keine Einstiegshindernisse, es ist leicht, und der Effekt den wir erzielen ist "magisch".
Viele von uns haben Probleme mit dem Sport treiben. Wir fühlen uns zu dick für ein Studio. Wir wollen nicht dass andere sehen wie wir uns betätigen. Wir haben keine Lust in Sportsachen zu schlüpfen. Wir wollen nicht allzuviel Zeit verlieren.
Alle Fit 2.0-Spiele haben eins gemeinsam: Man kann sie in den normalen Tagesablauf einbauen. Es entstehen keine Kosten. Sie verbrauchen keine ansonsten freie Zeit. Sie haben einen einprägsamen Namen den ich "ankern" kann, und den Ereignisse die ich täglich erlebe mit großer Wahrscheinlichkeit auslösen. Ich brauche kein teueres Equipment. Mein Umfeld merkt nicht dass ich mich "bewege".
Die Hindernisse zum Bewegen werden damit ausgehebelt.
Die Spiele führen mich in kleinen Schritten an das größere Ziel vielleicht einmal einen Sport zu betreiben.
Der zweite Aspekt von "2.0": Das Thema kann zusammen entwickelt werden. Und ich fände es toll wenn andere sich auf ihren Blogs auch solche Fit 2.0 Spiele ausdenken. Wir können sie in eine Gruppe laufen lassen. Vox hat alle Werkzeuge dafür. Wir können Spiele diskutieren.
Und wenn es mal 20 sind ein Buch auflegen in Kleinstauflage und ohne große Kosten. Vielleicht nur 20 Exemplare. All das geht heute. Ich kann eine ISBN kriegen für ein Buch und es taucht bei Amazon via Eigenverlag auf ohne viel Kostenaufwand. Wäre das nichts?
Idee also: Gemeinsam entwickeln und verlegen. Und Fitness im Alltag ist ein tolles Thema dafür. Es ist ein Testballon für Projekte die man im 2.0-Stil angeht. Und so ticke ich *g*.
Heutiges Fitnessspiel: Unsere Haltestelle ist verlegt worden. Darum müssen wir leider an einer anderen, zum Beispiel der nächsten Station einsteigen, und ebenso an einer anderen Station als sonst üblich aus der Bahn wieder raus.
Für "Profis": Wieviel hätten wir dann schon zu Fuß geschafft? Und wäre der Rest nicht auch eines Tages ab und an bei gutem Wetter zu schaffen?
Ist es nicht toll, dass wir wenn wir keine Bahn verpassen bei diesem Spiel nicht mal extra Zeit brauchen um uns zu bewegen? Statt auf eh verspätete Linien zu warten haben wir etwas Gutes für uns getan.
Was machen aber Autofahrer heute? Nun, einfach mal mitspielen und den ÖPNV ausprobieren. Oder: Mal woanders parken. Oder das Alternativspiel "Der kürzeste Weg zu meinem Auto ist heute versperrt. Ich nehme den zweit-kürzesten".
Viel Spass beim Bewegen :-)
