9 posts tagged “blogging”
Seth war einer der ersten Blogger, die ich in meinen Feedreader aufgenommen habe, und er ist stets in der Liste der mir wirklich wichtigen Autoren geblieben. Ich denke, man kann von niemandem einen besseren Blogging-Style lernen als von ihm, und ich weiß nicht im geringsten, ob ich da je selbst hinkomme. Man kann's ja aber mal versuchen :-)
Das folgende eben schnell noch aus dem Klappentext, denn "Tribes" ist als Thema einfach mega-interessant:
"A tribe is any group of people, large or small, who are connected to one another, a leader and an idea. For millions of years, humans have joined tribes, be they religious, ethnic, political, or even musical. It's our nature.
Now the Internet has eliminated the barriers of geography, cost, and time. All those blogs and social networking sites are helphing existing tribes get bigger and enabling new tribes to be born -- groups of ten or ten million who care about their iPhones, or a political campaign, or a new way to fight global warming.
Who is going to lead all these tribes?
The Web can do amazing things, but it can't provide leadership. That still has to come from individuals -- people just like you who have passion about something. Anyone who wants to make a difference now has the tools at her fingertips.
If you think leadership is for other people, think again -- leaders come in surprising packages. ...
If you ignore this opportunity to lead, you risk turning into a "sheepwalker" -- someone who fights to protect the status quo at all costs, never asking if obedience is doing you (or your organization) any good. Sheepwalkers don't do very well these days.
Tribes will make you think (really think) about the opportunities for leading your fellow employees, customers, investors, believers, hobbyists, readers. ... It's not easy, but it's easier than you probably imagine."
Was frage ich eigentlich wenn ich frage
Nun, was ich mit dieser Frage aussage ist eigentlich all das hier:
- Ich würde es toll finden, über Dich immer auf dem Laufenden bleiben zu können
- Ich mag die Idee, Dich immer und überall lesen können
- Ich finde das was Du tust interessant
- Ich interessiere mich für Dich, Deine Welt, was Du tust, wer Du bist
- Und letztendlich: Ich mag Dich
Auf geht's nach Hannover... ich darf nämlich morgen zusammen mit meinem Kollegen Carsten eine Konferenz namens "Enterprise 2.0 Summit" besuchen, und das eingebettet in den Rahmen der CeBIT.
Ich muss recht früh raus, werde recht spät wieder heimkommen, aber mit der Bahn unterwegs sein wird toll. Und am allermeisten freue ich mich darauf, zwei Mitarbeiter von Six Apart Europe zu treffen... das wird natürlich super spannend. An beide schon mal Danke für die Einladung ... und insbesondere an Gregor auch für die nette Betreuung bisher, und das, obwohl wir ihn geradezu mit Emails und Fragen bombardiert haben in den letzten Tagen.
Der Kamera-Akku ist auf jeden Fall voll... ich denke also es fällt reichlich Bild- und Tonmaterial für das eine oder andere Blog an morgen :-)
Heute wird ein heldenhafter Tag. Es geht darum, eine Internetseite aus den "Klauen der Technik" zu befreien und in die "Hand der Inhaltsersteller" zurückzugeben. Exakt das ist die Idee hinter Web2.0: Jeder kann teilnehmen. Und wenn wir ehrlich sind war das im Web1.0 nicht so.
Klar, es gab Homepage-Tools, aber was haben sie uns wirklich gebracht? Die große Masse von denen die sich Privatmenschen gekrallt haben zeigen eine Hauptseite mit "Wir sind jetzt auch da" oder werden nur als Container für einen Domainnamen wie "www.ichbinauchda.de" benutzt, um so eine persönliche Emailadresse a la "ichauch@ichbinauchda.de" zu haben. Auf der Webseite ist dann oft nicht mal Inhalt. Bis auf den wundervollen Satz "hier entsteht eine Internetpräsenz".
Klar, man kann Hilfe kriegen bei HTML oder beim Seitenaufbau oder beim Einrichten einer eigenen Domain mit Homepage-Bastel-Werkzeugen. Zu Anfang findet man dann oft noch Ansprechpartner die helfen, aber es ist für beide Seiten unbefriedigend, wenn die Kontrolle über die Seite nicht auf die "Inhaltsersteller" übergeht. Die Menschen, die die Seite brauchen, um mit der Welt zu reden, und denen dabei nicht die Technik in die Quere kommen sollte. Das Internet 1.0 ist in der Hinsicht ein heftiger Fehlschlag: HTML, CSS und alles im Umfeld sind einfach NICHT für jeden zugänglich. Die Sprachen sind gut für Maschinen, aber keineswegs nah am Menschen.
Hier in Vox is das ein wenig anders. In der Regel entsteht eine Seite, und alles ist nett und zugänglich schon nach dem Anlegen des Accounts. Die Seiten wachsen. Kriegen Inhalte. Und das liegt daran, daß Inhalte erstellen einfach ist. Und natürlich. So, wie wir es aus Officepaketen gewohnt sind. Eigentlich noch leichter. Und das ist einfach toll: An Orten wie Vox ist das Internet für jeden offen und verfügbar, der eine Nachricht übermitteln will. (Lustig ist übrigens, dass die, die Internet 1.0 Techniken beherrschen, meist keine Inhalte oder Nachricht zum Einstellen finden... das "Technik beherrschen" ist schon zeitaufreibend und spannend genug scheint es *g*. Ich kenne das von mir. Ich kommuniziere im Internet so richtig erst seit Vox und dem Aufkommen von Weblogs).
Vox reicht jedoch meist nicht wenn ich einen professionelleren Internetauftritt für meinen Job brauche. Und dann kommt (für mich zumindest) Typepad ins Spiel. Andere wählen dann Wordpress.com... auch cool, und sogar völlig kostenfrei. Typepad ist aber so zugänglich wie Vox mit ein paar wichtigen Profi-Features mehr. Und es bleibt bedienbar und bietet erstklassigen Support.
Und heute versuchen wir im kleinen Rahmen damit eine Domain zu überführen und ich freue mich auf die Erfahrung.
Es ist ein wenig wie "Robin Hood" spielen. Es geht halt nur nicht um "Reichtum" und "Arme", sondern um Menschen, die etwas zu erzählen haben im Internet, auch die Möglichkeit dazu an die Hand zu geben. Und so, dass es mal Spaß macht. Und ich freue mich schon sehr darauf zu sehen, wie die Seite "nach der Befreiung" dann wächst und gedeiht und das ganz ohne Zutun von Technikern. Exakt dann ist die Sache nämlich "magisch". Und exakt dann macht es Spass auch bei echten Problemen zu helfen. Weil die Probleme, die dann noch auftreten auch wieder für einen Techniker spannend sind. Und heute ist in der Hinsicht ein spannender Tag.
Und wenn klar ist wie das gehen kann werden wir ein wenig was dafür tun, damit das Wissen wie es geht für jeden anderen frei verfügbar ist. Denn erst wenn wir das erreichen denke ich dass wir Web2.0 für uns selbst wirklich verstanden haben. Man muss in die Lage kommen es jedem erklären und aufschliessen zu können.
Heute war ich ein wenig in Experimentierlaune. Den ganzen Tag über konnte man meine Abenteuer testweise auf Twitter verfolgen. Das ist sowas wie die Blogger-Variante der SMS *g* Ich denke nicht dass ich das mal regelmässig machen werden, aber das Ausprobieren war cool.
Ich habe eine Fotoserie Karneval auf Flickr online gestellt (die deutlich besser ist als der Videoclip oben *g*), in der ihr sehen könnt wie unser Tag war und was es so alles zu futtern gab. Wir waren übrigens zufällig völlig vegetarisch unterwegs. Ich denke das freut jemanden ein wenig, man kann sich wirklich mehr als nur daran gewöhnen. Alles eine Frage der Gewürze und Zutaten *g* Und die waren brilliant... danke an Satya und Parusha, es war ein cooler und schöner Tag.
One of the million of messages that cross the internet each and every day:
http://feeds.feedburner.com/%7Er/Gamelife/%7E3/136667310/remembering-gam.html
Und die Geschichte hinter Theresa, erzählt mit ihren Worten:
and the story behind Theresa, told in her own words:
http://theresalduncan.typepad.com/
Es ist ziemlich spät in der Nacht, und gestern ist eine Menge in meinem Blog-Umfeld passiert. Lustigerweise an einem Tag, an dem ich nicht mal eine Eintrag gemacht habe. Dass hier für gestern nichts steht ist also keineswegs ein Indiz dafür, dass nichts passiert wäre in meinem Leben.
Ich bin jetzt seit 4 Wochen hier, und es ist das erste mal, dass ich merke, dass die Sache Eigendynamik entwickelt. Es bauen sich ganz von alleine Netzwerke auf, ich muss nicht mal etwas besonderes tun. Magie :-)
Ich mag den Gedanken, dass Menschen, die mir etwas bedeuten, mitlesen, sogar auf meine Wünsche reagieren, zusammen mit mir verrückt sind... es gibt einfach jeden Tag etwas Neues zu entdecken... wow :-)
Enterprise 2.0 ist immer mehr ein Thema in meinem Job-Umfeld. Es geht dabei um Werkzeuge zur Unternehmenskommunikation. Auch hier ist Blogging ein zentraler Bestandteil, ein weiterer Wikis. Alles sogenannte Social Apps. Und Menschen lieben Social Apps: "Briefpost", "Telefon", "Mobiles" schon lange... und "Wikis" und "Bloggs" sind einfach die neuesten Killer-Anwendungen in diesem Umfeld. Natürlich werden sie ein Erfolg... wie alle anderen Social Apps zuvor.
Blogging und Wiki-Techniken sind die ersten Internet-Werkzeuge, die so leicht zu bedienen sind, dass wieder jeder teilnehmen kann. Das Internet geht damit aus der Hand von Technikverrückten zurück in die Hände aller. Und das ist einfach großartig. Technik spielt fast keine Rolle, alleine die Inhalte die ich transportieren will zählen. Ich kann mich darauf konzentrieren, wie ich meine Nachricht an die Welt übermittelt kriege... und die Fragen, die dabei entstehen, liegen mehr bei der Wirkung von Kommunikation als bei der Technik dahinter.
Wir versuchen diesbezüglich derzeit einen Arbeitsbereich für meine Firma aufzusetzen. Um die Technik zu verstehen, um Werkzeuge zu sammeln, aber für mich deLfinitiv primär, um den sozialen Aspekt dahinter zu begreifen. Und ich will damit beginnen, es privat für mich erst einmal zu verstehen.
Ich frage mich in den letzten Tagen, warum ich blogge, warum mir das etwas gibt. Ich frage mich auch warum es andere tun. Haben sie die selben Gründe?
Jemand bei meinem aktuellen Kunden meinte neulich über unser Firmenumfeld "wir wären so etwas wie eine große Familie". Greifen dann die selben Mechanismen? Gibt es bei Problemen vor Ort eine Therapie? Wie müsste eine Community-Lösung wie Vox anders sein, damit sie auf eine Firma passt und diese Nutzen daraus ziehen kann?
Fragen über Fragen. Ich bin gespannt darauf welche Antworten wir finden.
An dieser Stelle wird es interessant für mich: Kann ich wirklich wo immer ich auch bin mit einer simplen Email mein Blog updaten? Das wäre eine tolle Sache, denn somit würde mein Blackberry noch mehr Sinn für mich machen.
Ich bin schon sehr gespannt ob das hinhaut, wenn man das hier auf der Seite lesen kann ist es geglückt.
Ich finde heute ist ein guter Tag mal ein neues Projekt anzufangen. Einen guten Grund gibt es eigentlich nicht, nur viele viele kleinere. So wollte ich zum Beispiel schon immer einmal einen der sixapart Blogtypen ausprobieren, und Vox schien mir der einfachste Weg dazu zu sein. Dann hatte ich heute auch viel zu wenig Sozialkontakte, und was könnte man da besseres tun als an seinem sozialen Netz ein wenig herumzuschrauben.
Ihr merkt es schon: Das hier ist ein Testballon. Genau wie bei allen anderen die ein Blog starten wohl auch. Und ich bin gespannt wo es hinführt.
In den nächsten Tagen dann ein wenig mehr zu mir, und bis dahin:
Danke für's dranbleiben,
Jörg :-)